Die Entstehung des Parks

Rückblick

Ein Blick in den Rosenpark von E.-W. Brandt

Die Liebe zu den Rosen endstand schon vor sehr langer Zeit.

Im Jahr 1899 gründete mein Ururgroßvater einen Rosenbetrieb, der erst von seinem Sohn und später von dessen Sohn, meinem Vater, weiter geführt wurde.

Ab dem Jahr 1992 begann sich mein Vater langsam auf den nahenden Ruhestand vorzubereiten.

Von wegen Ruhestand - mein Vater drehte das übliche Prinzip um, machte aus seinem Beruf ein Hobby und legte damit den Grundstein für den Rosenpark, so wie er in heutiger Form existiert.

Rundblick

Der Park gliedert sich in zwei Bereiche, die mittels eines kleines Stückchens unbefestigten Weges miteinander verbunden sind.

Im Gegensatz zu den nagelscherengepflegten Parkanlagen mit befestigten Wegen und ausgeschildertem Rundgang, hat mein Vater sehr viel Wert auf eine Integration in die umliegende Natur gelegt, wodurch sich ein ganz besonderes Ambiente entwickelt hat.

Teichlandschaft im Rosenpark von E.-W. Brandt

Die von ihm angelegten Teiche waren Anfangs Mittelpunkt des Parks. Heute sind sie ebenso unauffällig in die Landschaft integriert wie die angrenzenden, vielfach naturbelassenen Flächen oder die Rosen selbst.

An verschiedenen Stellen im Park findet man eine unauffällig platzierte Bank oder einen Gartensessel. Die Teiche aber, stellen immer noch einen besonderen Ort dar, wo man gern einen Augenblick verweilt und Fröschen beim quaken lauschen kann.

Ausblick

Seit dem Pflanzen der ersten Rose, wurde der Rosenbestand immer wieder erweitert und um einige sehr schöne, alte und historische Sorten erweitert.

Zur Zeit umfaßt der Bestand 371 Sorten und 500 Pflanzen auf einer Fläche von ca. 6500 qm.

An wenigen Tagen im Jahr, immer zur Hauptblüte, öffnet Ernst-Wilhelm Brandt seinen Park für interessierte Rosenliebhaber. Bei einer kleinen Führung erzählt er etwas zu den Rosen und gern werden Erfahrungen und Informationen ausgetauscht.